Aus Willkommenskultur muss Integrationspolitik werden

Wolmirstedt, 12. September 2015.

Angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation fordert der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. einen Landesaktionsplan für eine nachhaltige Integrationspolitik für Kinder und ihre Familien auf der Flucht.

„Aus Willkommenskultur muss eine nachhaltige Integrationspolitik werden.

Dazu bedarf es eines breiten Bündnisses im Land.“  Landesvorsitzender Wolfgang Berzau regt aus diesem Grund einen Runden Tisch für Flüchtlingskinder an. Als Mitglied im Bündnis für ein kinderfreundliches Sachsen-Anhalt lädt die Lobby für Kinder alle im Bündnis vertretenen Akteure zu einem ersten Treffen ein, am Dienstag, dem 6. Oktober um 17.00 Uhr in die Räumlichkeiten der GEW Sachsen-Anhalt, Markgrafenstraße 6 Magdeburg. Eingeladen ist auch die 15jährige Lana Ajan Alhadid, die vor 7 Jahren aus Syrien nach Deutschland kam.

„Wir haben auf unserer heutigen Mitgliederversammlung die Forderungen des Deutschen Kinderschutzbundes e.V. an die Bundespolitik ausführlich diskutiert und schließen uns diesen voll umfänglich an. Wir erwarten von der Landesregierung, dass Humanität Vorrang erhält vor Verwaltungshandeln. Konkret z.B. in der Einführung einer Gesundheitskarte für Flüchtlinge“ , so Berzau weiter.

Anlässlich des Weltkindertages am kommenden Wochenende (20. September) startet der Deutsche Kinderschutzbund in Sachsen-Anhalt eine Kampagne „In meiner Heimat ist Platz für Dein Zuhause“.

Ihre Ansprechpartner für Rückfragen:

 

Oliver Wendenkampf                                     Wolfgang Berzau

01607155064                                              (siehe Kontaktformular)

 

 

Hintergrund: Forderungskatalog (Stellungnahme Bundespressekonferenz, 10.09.)