Für Kinder

Kinder sind nach Definition der UNO alle Menschen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr.

Liebe Teenager, auch Ihr seid also angesprochen, diese Seite zu Eurer zu machen.

Kinder haben das Recht, sich Informationen zu beschaffen, zu erhalten und weiterzugeben. Sie haben das Recht, sich durch eigene Texte, künstlerische Aktivitäten oder auf andere Art und Weise auszudrücken, solange dies andere Menschen nicht angreift. Gedanken, Meinungen und die Religion von Kindern sind zu respektieren. (Artikel 12, 13 und 14 der UN Konvention „Über die Rechte des Kindes“)

Kinder sind …

… STARKE TYPEN!

Unter diesem Motto möchten wir Euch ermutigen, uns zu zeigen, was in Euch steckt, was Euch bewegt, worüber Ihr Euch freut, was (oder WER) Euch ärgert oder Kummer bereitet.

 

In Kürze stellen sich hier Leonie, Charlotte, Anna, Viktor, Lucas und Vinzent vor.

Bis zu euren eigenen Beiträgen auf dieser Seite veröffentlichen wir hier die Berichte von Anna, Lucas und Vinzent, die in der „Kinderschutz aktuell“ 2/2013 stehen. Dies war die Jübiläumsausgabe zu 60 Jahre Deutscher Kinderschutzbund.

Anna :

Wenn ich zwei Wünsche frei hätte, würde ich mir als erstes wünschen, dass Kinder endlich die Möglichkeit bekommen ihre Meinung frei zu äußern, ohne dafür Sanktionen zu erfahren.

Manche Lehrer bewerten definitiv nicht objektiv sondern eher nach dem Sympathiefaktor. Sie akzeptieren zu selten unsere Meinungen und bestehen allein auf IHREM RECHT. Wo bleibt da die Demokratie auf die wir ja so stolz sind?

Von Schein-Schülerräten bis zur Unterrichtsgestaltung, mangelt es zusehends an motivierten Schülern, die endlich aktiviert werden müssen und einen Anstoß brauchen, um sich und ihre Umwelt  neu und interessierter zu erleben.

Ich wünsche mir, dass wir endlich die Möglichkeit bekommen, das zu sagen was wir  denken und nicht länger dazu verurteilt sind, den Mund zu halten und uns einem Ideal anzupassen, dem wir im Endeffekt gar nicht entsprechen wollen.

Mein Zweiter Herzenswunsch ist es, dass Eltern mehr Zeit für ihre Kinder haben. Leider verstehen Kinder erst relativ spät, warum ihre Eltern kaum Zeit für sie haben und immer wieder vertröstet werden. Je älter sie werden, desto besser können sie nachvollziehen, unter welch immensem Leistungsdruck ihre Eltern stehen. Zudem suggerieren viele Arbeitgeber ein kinderfreundliches Bild, jedoch nehmen sie immer noch zu wenig  Rücksicht auf Familien. Arbeitgeber müssen ihnen mehr Flexibilität einräumen und Verständnis dafür aufbringen, wenn z.B. ihre Kinder mal krank werden. Ich hoffe sehr, dass mehr Urlaubstage für Eltern eingeführt werden und diese vor allem in der Ferienzeit.